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Aufnahme von geflüchteten Menschen in Schwerte

Ein Bündnis aus den Schwerter Ratsfraktionen (SPD, LINKE, GRÜNE), das „Bündnis Schwerte gegen rechts“, der Verein „Kunterbunt“, „Amnesty International Gruppe Schwerte“ sowie der AK Asyl nimmt Stellung zur Situation an der griechisch-türkischen Grenze: Wir sind jetzt zu Solidarität mit den geflüchteten Menschen und Griechenland gefordert!

 

Für uns ist die derzeitige Situation an der europäischen Außengrenze in Griechenland zutiefst erschreckend und eine Herausforderung, die sich nur durch Solidarität und Mitmenschlichkeit lösen lassen.

 

Die Zustände auf den griechischen Inseln sind aus unser Sicht unzumutbar und menschenunwürdig.

 

In Schwerte wurde vor zwei Jahren entschieden, dass die Stadt dem Bündnis „ Städte Sicherer Häfen“ beitritt. Das bedeutet für uns, dass die Stadt Schwerte sich bereit erklärt, jetzt zu helfen und einige unbegleitete Minderjährige sowie Kranke von den griechischen Inseln aufzunehmen.

 

Das Bündnis fordert die Stadt Schwerte auf, sich jetzt nicht wegzuducken sondern klar zu sagen, dass einige unbegleitete Kinder und Jugendliche in Schwerte aufgenommen werden können. Gleichzeitig appellieren wir an den Bund klare Entscheidungen zu treffen, damit wir JETZT helfen können.

 

Antrag:

  1. Die Stadt Schwerte schließt sich dem Appell der 7 Bürgermeister in NRW an die Bundesregierung vom 06.03.2020 an, mit dem die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert wird, um bis zu 500 unbegleitete Jugendliche aufzunehmen.
  2. Die Stadt Schwerte ist bereit wie z.B. Dinslaken noch weitere 5 Flüchtlinge aufzunehmen. Sie fordert die Bundesregierung auf, die dafür notwendigen Bedingungen zu schaffen.