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DIE LINKE.Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

Sozialer Wohnungsbau in Schwerte: Wieder eine Chance vertan!

In der Vorstellungswelt der Stadtverwaltung und der großen Ratsfraktionen kommt der soziale Wohnungsbau nicht vor. Die ausgewiesenen Baugebiete der letzten Jahre beinhalten den Bau von Einfamilien- oder Reihenhäusern für die zahlungskräftige Kundschaft. Kein einziges Vorhaben beinhaltet nur am Rande den sozialen Wohnungsbau.

Das Grundstück auf dem ehemaligen FAB-Gelände wurde – trotz eines für die Stadt lukrativen Angebotes – nicht für Mietwohnungsbau verkauft. Nun das Grundstück an der Bethune-Straße. Wohnungsbau für gut betuchte Senioren, lukrativ für de Sparkasse. Angebote, die an dieser Stelle sozialen Wohnungsbau betreiben wollten, wurden nicht beachtet.

Die Mehrheit des Rates und die Stadtverwaltung haben eine Stadtentwicklung im Blick, in der die wenig begüterte Stadtbevölkerung gar nicht vorkommt. Soll Schwerte immer weiter ein „gutes Viertel“ für Dortmund, eine Schlafstadt für einkommensstarke Bevölkerungsschichten werden?

Die Realität sieht anders aus. Die Gemeinnützige Wohnungsbau-Genossenschaft hat eine Warteliste mit mehreren hundert Anträgen auf preisgünstige Wohnungen. Der Bedarf für Wohnungen im sozialen Wohnungsbau ist vorhanden. Woran es fehlt, sind vernünftige Grundstücke.

Und gerade hier schlägt die Stadt jede Möglichkeit aus, die entsteht. Alle Baugebiete der letzten Jahre (Geiseke, Gänsewinkel, Ergste usw.) wurden nicht – auch nicht zum Teil – für den Mietwohnungsbau entwickelt.

Bei allen Beschlüssen des Rates hat die Fraktion der Linken in Schwerte beantragt, wenigstens teilweise Grundstücke für den Mietwohnungsbau auszuweisen. Sie ist mit diesen Anträgen immer gescheitert, weil die großen Fraktionen (CDU, Grüne und auch die SPD) andere Prioritäten haben. Von der Verwaltung der Stadt gibt es auch keinerlei Initiativen in diese Richtung.

Für wen wird in Schwerte Politik gemacht? Für den ärmeren Teil der Bevölkerung bestimmt nicht.