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DIE LINKE.Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

Bestehende Grundschulstandorte sichern

Die LINKE Schwerte setzt sich für den Erhalt der bestehenden Grundschulen an ihren jetzigen Standorten ein. „Sowohl die Grundschule Ergste, als auch die Albert-Schweitzer-Grundschule müssen an ihren Plätzen bleiben“, fordert Fraktionssprecher Dieter Reichwald.

Bisher ist die Verwaltung nachvollziehbare Gründe, die den Umzug der Schulen in andere Gebäude rechtfertigen können, schuldig geblieben. In den der Elternschaft angebotenen „Informationsveranstaltungen“ ist von Seiten der Stadtverwaltung weder eine belastbare Kostenkalkulation der Gesamtmaßnahmen noch sind tatsächliche Alternativen aufgezeigt worden.

Man bezieht sich hauptsächlich auf die Notwendigkeit, nach dem Haushaltssanierungsplan Schulflächen abbauen zu müssen. Diesem Bedürfnis wäre aber auch mit der Aufgabe der Schule an der Ruhr und der Realschule am Stadtpark genüge getan. Hinzu kommt bei der Realschule am Stadtpark, dass die Schulhoffläche im Unterbau unzweifelhaft mit kontaminierten Materialien belastet ist. „Dies allein wäre schon Grund genug, eine Verlagerung der Albert-Schweitzer-Grundschule an diesen Standort kategorisch auszuschließen“ meint Reichwald. „Hinzu kommen noch eine Vielzahl weiterer Gründe, die den Standort und das Gebäude selbst - hinsichtlich seiner jetzigen Beschaffenheit - als Grundschulstandort nicht als wirkliche Alternative erscheinen lassen.

Ähnliches gilt für den Standort der Grundschule Ergste an seinem historisch gewachsenen Punkt an der Kirchstraße. Unzweifelhaft ist die Notwendigkeit  der Sanierung oder eines Neubaus der Pavillons, der aber unter Berücksichtigung der erwarteten Schülerzahlen möglicherweise auch kleiner ausfallen könnte. Die nicht gerade geringen Kosten des notwendigen Umbaus der Schule an der Ruhr könnten in diese Maßnahme fließen und somit das Projekt fast zu einem „Nullsummenspiel“ werden lassen. Insbesondere dann, wenn man nach neuestem technischen Standard baut und dabei alle Innovationen – z.B. die zukünftige Energieeinsparung – in die Kalkulation einfließen lässt.

Alle Betroffenen Eltern und Kinder wären dann sicherlich mit uns der Meinung, dass der immer wieder – auch in heutigen Zeiten - noch geltende Grundsatz: „Kurze Beine, kurze Wege!“ von Rat und Verwaltung der Stadt Schwerte angemessen berücksichtigt worden ist.