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Krankenhaus-Schließungen in NRW verhindern!

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Am heutigen Mittwoch (9.12.20) fand im NRW-Landtag eine Anhörung zur geplanten Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales statt. Britta Pietsch, gesundheitspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW erklärt dazu: „Minister Laumanns Lieblingskind, die Krankenhauslandschaft in NRW weiter auf Marktkonformität zu trimmen, ist im vollen Gange. Wenn er Mumm hat, soll er doch zugeben, welche Krankenhäuser er einstampfen möchte, anstatt von hinten durch die Küche über einen Massnahmenkatalog die Regelversorgung in der Fläche weiter auszuhöhlen."

Denn Inhalt der geplanten Änderungen ist, Krankenhäusern vorzuschreiben, welche Diagnostik- und Therapieverfahren vorzuhalten sind, die viele Krankenhäuser, gerade der Regelversorgung, vor unüberwindbare Hürden stellt und somit de facto eine Welle der Kankenhausschliessungen auslösen wird.

"Ein Gesundheitsminister ist dazu da, die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen in NRW sicher zu stellen. Wer, während die Intensivstationen voll laufen und Pflegekräfte vor lauter Erschöpfung den Dienst quittieren, von Krankenhausschließungen phantasiert, hat entweder den Ernst der Lage nicht kapiert oder betreibt eine Gesundheitspolitik nur für Konzerne", so Pietsch abschließend.